© Hajo DietzAmberg, Maltesergebäude und St. Georg
Im Zuge der Rekatholisierung der Oberpfalz begannen die Jesuiten als Folge des 30-Jährigen Krieges mit der Errichtung. Es folgte der Bau des Gymnasiums und des Kongregationssaaltrakts. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens kam der Komplex bis zu dessen Säkularisation an die bayerische Zunge des Malteserritterordens.
Besonderheiten der 160 m langen Anlage sind der Kongregations- und der Bibliothekssaal. Der von einer Spiegeldecke überwölbte prächtige Bibliothekssaal barg einst den Buchbestand der Jesuiten, von 1826 an den der säkularisierten Oberpfälzer Klöster in der hier errichteten Provinzialbibliothek.
Die 1094 erstmals schriftlich erwähnte Pfarrkirche Ambergs, deren äußeres Erscheinungsbild das älteste Amberger Stadtsiegel überliefert, wurde 1359 durch die gotische Basilika ersetzt. Im Barock erfolgte ihre Ausgestaltung in „erlesenem Weiß“, ab 1718 die Gesamtstuckierung und Schaffung von zwölf Stuckplastiken der Apostel durch Johann Baptist Zimmermann.
Text: Stadt Amberg
Aufnahmedatum:13. Mai 2005Pilot:Reiner GrundmannFluggerät:Cessna 172Flughöhe:ca. 600 mBildnummer:07.05.034Angeklickt: 1692 mal seit 26.03.2006Wie Sie Abzüge von diesem Bild bestellen können, erfahren Sie, wenn Sie hier klicken.


