Schon im Jahre 52 v.Chr. eroberten die Römer eine alte keltische Siedlung und gründeten hier eine der größten Städte Galliens. Um 1200 wurde der ursprüngliche Stammsitz der Karolinger Reichsstadt, ab 1552 war Metz französisch und wurde zur Festung ausgebaut. Von 1871 bis 1918 gehörte die heute knapp 120.000 Einwohner zählende Metropole des nördlichen Lothringen zum Deutschen Reich, was sich auch in der Architektur niederschlug. Neben dem französischen (königlichen) Metz entstand im Umfeld des sehenswerten preußischen Jugendstilbahnhofs das deutsche (kaiserliche) Metz, die architektonischen Unterschiede sind auch heute noch deutlich zu sehen.

Text: Helmut Lindorfer

© Hajo Dietz | Aufnahmedatum: 03. Juni 2018 | Bildnummer: T06030592 | Zugriffe: 577

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