Am 30. Juni 2011 beschloss der Bundestag nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima den Ausstieg aus der Nuklearenergie. Das erste Kernkraftwerk, das davon betroffen war, war die Anlage bei Krümmel an der Unterelbe westlich von Hamburg. Das Kernkraftwerk war 1983 in Betrieb gegangen und nach etlichen Störfällen und einer Reaktorschnellabschaltung im Jahre 2009 außer Betrieb genommen worden, die endgültige Stilllegung kam am 30. Mai 2011, die durch den Ausstiegsbeschluss bestätigt wurde. Krümmel zeigt nun deutlich die Problematik des Rückbaus und der Entsorgung. Allein für die Brennstäbe sind 25 Castoren erforderlich, die vor Ort zwischengelagert werden. Zudem fallen bei dem 15 bis 20 Jahre dauernden Rückbau 500.000 Tonnen radioaktiv belasteter Beton und Stahl an.

Text: Helmut Lindorfer

© Hajo Dietz | Aufnahmedatum: 05. Mai 2018 | Bildnummer: T05081247 | Zugriffe: 874

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