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Wohnsiedlung "Borstei", München, Luftaufnahme

Die Borstei ist eine nach dem Münchner Bauunternehmer Bernhard Borst (1883 bis 1963) benannte Wohnsiedlung, die von ihm 1924 bis 1929 im Münchner Stadtteil Moosach errichtet wurde.

Die Ergebnisse eines von ihm ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs ignorierend, plante er den Entwurf schließlich selbst, ab 1927 unterstützt durch den Architekten Oswald Bieber. Der Philantrop Borst formulierte seine Ideen so: „So suchte ich die Wohnfrage zu lösen: Das Schöne des Einfamilienhauses mit dem Praktischen einer Etagenwohnung zu verbinden. Dabei wollte ich alles auf die Entlastung der Hausfrau und auf die Gesundheit der Menschen abstimmen.“

Am linken, hinteren Rand der Luftaufnahme erkennt man den Kamin der ersten zentralen Heizkraftanlage Deutschlands, die auch heute noch in Betrieb ist. Auch eine Zentralheizung, fließend warmes Wasser, gut ausgestattete Bäder mit Bidets bis hin zu beheizten Garagen und viele weitere Annehmlichkeiten waren zu dieser Zeit keinesfalls Standard.

Ästhetisch abgerundet ist die Siedlung durch viele Skulpturen, die den Höfen einen parkähnlichen Charakter verleihen.

Über die Siedlung und das Schaffen Bernhard Borsts informiert das angegliederte Borstei Museum.

Text: Hajo Dietz

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