Die am Westrand des Harzes gelegene Kreisstadt Osterode (ca. 22.000 Einwohner) gehört zu den schönen südniedersächsischen Fachwerk-Städten. Die reizvolle Lage im Sösetal macht den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen in den Harz.
Die frühesten Erwähnungen Osterodes gehen auf die Zeit um 1150 zurück, die Besiedlung der Gegend reicht jedoch bis in frühgeschichtliche Perioden zurück. Der Ausgangspunkt der Alten Harzstraße nach Goslar entwickelte sich im 13. Jahrhundert zu einer umfangreichen Marktsiedlung. Der trichterförmige Marktplatz zielt auf die Stadtkirche St. Aegidien. Ab 1561 errichteten die welfischen Fürsten der Linie Braunschweig-Grubenhagen im ehemaligen Kloster St. Jacobi eine Nebenresidenz (Mitte unten). Größtes historisches Gebäude ist das barocke Kornmagazin an der Söse (Mitte oben). Der Speicher diente zur Lagerung von Versorgungsgütern für den Bergbau im Oberharz (heute Sitz der Stadtverwaltung).
Neben dem alten Rathaus von 1545 dominieren Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert das reizvolle Stadtbild. Viele der überwiegend traufständigen Häuser zeigen das für den Harzraum typische Schnitzwerk.

Text: Elmar Arnhold

© Hajo Dietz | Aufnahmedatum: 02. Oktober 2015 | Bildnummer: Q10020761 | Zugriffe: 4846

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