Der größte See des Mansfelder Seengebiets in Sachsen-Anhalt, etwa 20 km westlich von Halle an der Saale, ist der Süße See. Trotz des Namens ist sein Wasser salzig. Er und die kleineren Seen, Überreste des Ende des 19. Jahrhunderts trockengelegten Salzigen Sees, sind entstanden durch Auslaugung von Steinsalz im Untergrund und anschließendem Einbruch des Deckgesteins. Der 4,9 km lange See hat einen Zufluss durch die Böse Sieben, der Abfluss führt in Seeburg in die Salza. Neben dem größeren Ort Seeburg mit dem Seeburger Schloss findet sich nur noch  Aseleben am Ufer des hier 1 km breiten Gewässers. Beide gehören zur Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land im Landkreis Mansfeld-Südharz. Entlang des Süßen Sees gibt es einige kleine Weinlagen, sie liegen an der Weinstraße Mansfelder Seen und gehören zur Großlage Höhnstetter Kelterberg im Anbaugebiet Saale-Unstrut.

Text: Helmut Lindorfer

© Hajo Dietz | Aufnahmedatum: 17. Mai 2012 | Bildnummer: M05170635 | Zugriffe: 5581

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