Als Endpunkt der “Schiefen Ebene”, einer Steilstrecke der Bahnlinie Bamberg-Hof, ist das 1.400 Einwohner zählende Marktschorgast weithin bekannt. Der Ort westlich des Fichtelgebirges wurde 1109 erstmals urkundlich erwähnt und zum ersten Mal 1323 als Markt bezeichnet. Bis 1803 gehörte er zum reichsunmittelbaren Hochstift Bamberg, nach einige Wirren kam Marktschorgast 1813 endgültig zu Bayern. Nach mehreren verheerenden Bränden, zuletzt 1840, nahm der Markt ein spätbiedermeierliches Bild an, nur die Pfarrkirche St. Jakobus weist noch romanische und gotische Elemente auf.

Text: Helmut Lindorfer

© Hajo Dietz | Aufnahmedatum: 02. Juni 2017 | Bildnummer: S06020780 | Zugriffe: 799

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