Der Geiseltalsee bei Mücheln in Sachsen-Anhalt ist der größte künstliche See Deutschlands. Geschaffen wurde er nach der Schließung des Braunkohletagebaus im Abbaugebiet Geiseltal im Jahre 1993, mehr als dreihundert Jahre nach der ersten Kohleförderung. Das 19 qkm große Gewässer ist heute Teil des Mitteldeutschen Seenlandes und wurde mittlerweile voll touristisch erschlossen.
Text: Helmut Lindorfer
