50 km östlich von Nürnberg liegt die oberpfälzische Stadt Sulzbach-Rosenberg. Sie entstand am 1. Juli 1934 durch die Zusammenlegung der historischen Stadt Sulzbach mit der von Bergbau und Stahlindustrie geprägten Gemeinde Rosenberg. Der Doppelort war bis zur bayerischen Gebietsreform 1972 Kreisstadt, verlor aber dabei den Landkreissitz und weitere wichtige Behörden an die Nachbarstadt Amberg. Die Entwicklung von Rosenberg (im Bildvordergrund) und später von Sulzbach-Rosenberg war gekennzeichnet von dem Stahlwerk Maxhütte, das in seiner Blütezeit über 9.000 Mitarbeiter hatte. Das 1863 errichtete Hüttenwerk war bis zu seiner endgültigen Schließung im Jahre 2002 in Betrieb, bereits 1997 wurde der Erzbergbau aufgegeben. Es gelang aber der etwa 20.000 Einwohner zählenden Stadt durch die Neuansiedlung zahlreicher Betriebe die massiven Arbeitsplatzverluste auszugleichen.

Text: Helmut Lindorfer

© Hajo Dietz | Aufnahmedatum: 13. Juni 2013 | Bildnummer: N06130209 | Zugriffe: 3577

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