Bereits um 1200 ersetzte die Alte Kirche St. Salvator auf Pellworm einen Vorgängerbau aus Holz. Ende des 13. Jahrhunderts kam der Kirchturm hinzu, der, weil der Marschboden nachgab, 1611 teilweise einstürzte und nicht wieder aufgebaut wurde. Diese Ruine ist heute das Wahrzeichen der Insel im nordfriesischen Wattenmeer. Das Kirchenschiff selbst, das damals auch schwere Schäden erlitt, wurde mit größeren Fenstern wiedererrichtet.
Text: Helmut Lindorfer
Vor der Dithmarschen Küste in Schleswig-Holstein liegt Deutschlands größtes Ölfeld. Es weist etwa 100.000 Tonnen Rohöl auf, von denen jährlich auf der Bohrinsel Mittelplate 1,4 Millionen Tonnen gefördert werden. Der neue 70 Meter hohe Bohrturm wurde 2005 errichtet, um den Radius der Förderung zu erhöhen.
Text: Helmut Lindorfer
Nach der Ölkrise in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann man, die Erdölvorkommen im Wattenmeer auszubeuten. Dazu wurde ab 1985 eine große Bohrinsel gebaut, die ab 1987 Öl förderte. Heute beträgt die Jahresproduktion 1,4 Millionen Tonnen und sichert den Betreibern RWE Dea und Wintershall einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage auf der Sandbank Mittelplate, die der Bohr- und Förderinsel ihren Namen gab.
Text: Helmut Lindorfer
Als futuristisches Gebäude inmitten der alten Backsteinbauten ragt am Hafen der alten Hansestadt und des UNESCO-Welterbes Stralsund das Ozeaneum heraus. Das 2008 eröffnete Bauwerk ist Teil des Deutschen Meeresmuseums und zeigt in mehreren Becken Lebensräume der Ostsee, aber auch der Nordsee und des Nordatlantik. Ein weiterer Hingucker auf unserem Luftbild ist das ehemalige Segelschulschiff Gorch Fock, eine im Jahre 1933 gebaute Dreimastbark, die heute ein Museumsschiff ist. Sie ist nicht zu verwechseln mit der neuen Gorch Fock der Deutschen Marine, die mit dem Vorgängerschiff baugleich ist und erst 1956 in Dienst gestellt wurde.
Text: Helmut Lindorfer
Weit draußen im Wattenmeer vor Cuxhaven liegt die zur Hansestadt Hamburg gehörende Insel Neuwerk. Auf ihr findet sich das älteste profane Bauwerk der deutschen Küsten, der 1310 fertiggestellte Wachturm, der seit 1814 als Leuchtturm dient und damit das älteste Leuchtfeuer Deutschlands darstellt. Er gilt auch als ältestes Gebäude Hamburgs, man kann sogar darin Urlaub machen, eine Pension mit Gaststätte erwartet die Gäste mit dem besonderen Charme eines ungewöhnlichen Gebäudes in ungewöhnlicher Umgebung.
Text: Helmut Lindorfer
Bereits seit dem 13. Jahrhundert gehört die in der Helgoländer Bucht gelegene Insel Neuwerk zu Hamburg, heute ist sie, obwohl sie 120 km von der Hansestadt entfernt liegt, Teil des Bezirks Hamburg-Mitte. Mit ihrem 1310 errichteten Turm, dem heutigen Leuchtturm Neuwerk, weist sie ein historisches Gebäude ersten Ranges auf. Die Insel mit ihren etwa 40 Einwohnern ist auch Zentrum des 1990 gegründeten Nationalparks Wattenmeer, der zusammen mit den Wattenmeeren Hollands, Niedersachsens, Schleswig-Holsteins und Dänemark Weltnaturerbe der UNESCO ist.
Text: Helmut Lindorfer
